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Recruiting unter Druck: Wie Manor mit neuen Kanälen messbare Ergebnisse erzielt

Einblicke aus der Praxis zu WhatsApp Recruiting, Candidate Experience und den KPIs, die im Recruiting wirklich zählen.
>1000
WhatsApp-Bewerbungen in wenigen Wochen
100% Systemintegration
100% automatisierte Übertragung in SAP SuccessFactors.
Erste Einstellungen
über PastaHR nach einem vollständigen Hiring-Zyklus
Unternehmensbeschreibung
Manor ist eine der größten Warenhausketten der Schweiz und rekrutiert jährlich eine große Anzahl an Mitarbeitenden in Verkauf, Logistik und Zentrale.

Modernes Recruiting bei Manor

Vorqualifizierte Bewerbungen, neue Kanäle, messbare Ergebnisse

Einblicke von Alina, Head of Recruiting bei Manor, zu WhatsApp Recruiting, Vorqualifizierung, Candidate-Experience und effizienten Prozessen.

Kurzfassung für Entscheider:innen

Über mehrere Jahre hinweg sind die Bewerberzahlen bei Manor kontinuierlich zurückgegangen. Klassische Bewerbungsformulare führten zunehmend zu Abbrüchen, insbesondere bei operativen Rollen. Um darauf zu reagieren, hat Manor WhatsApp als zusätzlichen Bewerbungskanal eingeführt und die Vorqualifizierung bewusst vereinfacht.

Das Ergebnis: Innerhalb weniger Wochen gingen über WhatsApp mehr als 1000 Bewerbungen ein. Die ersten Einstellungen erfolgten bereits nach dem ersten vollständigen Hiring-Zyklus. Der neue Kanal wurde sowohl von Kandidat:innen als auch vom Recruiting-Team sofort akzeptiert und als hocheffizient wahrgenommen.

Ausgangslage: Wenn Standardkanäle nicht mehr ausreichen

Alina beschreibt die Ausgangslage klar. Auf Positionen, die früher 50 bis 100 Bewerbungen erhielten, kommen heute oft nur noch rund zehn, teilweise ohne ein einziges passendes Profil. Während in der Romandie weiterhin vergleichsweise viele Bewerbungen eingehen, sind Regionen in der Deutschschweiz deutlich stärker betroffen.

Für das Recruiting-Team hatte das spürbare Auswirkungen. Die Time-to-Hire stieg, Active Sourcing ließ sich für operative Rollen weder effizient noch nachhaltig skalieren. Die zentrale Erkenntnis: Klassische Recruiting-Kanäle allein liefern nicht mehr ausreichend qualifizierte Bewerbungen in der benötigten Geschwindigkeit.

Entscheidungsfindung: Warum smarte Bewerbungsformulare mit PastaHR?

WhatsApp wurde bei Manor als gezielte Antwort auf ein strukturelles Recruiting-Problem eingeführt. Entscheidend war die nahtlose Integration: Der Bewerbungsweg sollte vollständig in das bestehende ATS (SAP SuccessFactors) eingebettet sein. PastaHR wurde bewusst als Ergänzung eingeführt, um die Hürden für mobile Bewerber radikal zu senken, ohne die Datenqualität im System zu gefährden.

Umsetzung: Schlanke Bewerbung und klare Vorqualifizierung

Ein zentraler Erfolgsfaktor war die Gestaltung der Vorqualifizierung. Statt Kandidat:innen mit Dokumenten zu konfrontieren, wird der Einstieg vereinfacht:

  1. Schritt 1: Abfrage von KO-Kriterien (Standort, Verfügbarkeit) via WhatsApp.
  2. Schritt 2: Einholung von Lebensläufen erst später im Prozess. Diese Logik senkt die Abbruchrate deutlich, da die Hürde für den Erstkontakt minimal ist.

Einführung im Team: Nutzung schafft Wirkung

PastaHR wurde von Beginn an als fester Bestandteil des Prozesses verstanden. Mit den ersten sichtbaren Erfolgen stieg die Akzeptanz im Team massiv. Recruiter:innen investierten gezielt Zeit in den neuen Kanal, weil dieser verlässlich qualifizierte Profile lieferte und direkt zu Einstellungen führte.

Ergebnisse: Was sich konkret verändert hat

Bereits drei bis vier Wochen nach dem Start zeigte sich ein klarer Effekt. Über PastaHR gingen mehr als 1.000 Bewerbungen über WhatsApp ein, obwohl der Kanal noch nicht vollständig auf alle Stellen ausgerollt war.

  • Hohe Einstellungsquote: Nach einem ersten durchschnittlichen Hiring-Zyklus folgten die ersten Einstellungen über WhatsApp, kurz darauf viele weitere.
  • Beschleunigter Prozess: Durch die automatisierte Vorqualifizierung konnte die Zeit bis zur Entscheidung spürbar verkürzt werden.
  • Qualitatives Feedback: Kandidat:innen bedankten sich aktiv für den unkomplizierten Weg. Die Akzeptanz bei Hiring Managern stieg durch die hohe Qualität der vorselektierten Profile spürbar.

Zentrale Ergebnisse auf einen Blick:

  • Über 1.000 Bewerbungen in der Startphase
  • Schnelle erste Einstellungen direkt über den neuen Kanal
  • Signifikante Reduktion der Time-to-Hire durch effiziente Vorselektion
  • Hohe Akzeptanz bei Kandidat:innen und im Recruiting-Team

Fazit: Klarer Output statt Aktionismus

Der Case Manor zeigt, dass sich Recruiting-Erfolg messbar steigern lässt, wenn neue Kanäle gezielt eingesetzt werden. WhatsApp führte zu deutlich mehr Bewerbungen und einer hohen Schlagzahl bei den Einstellungen. Entscheidend waren die klare Vorqualifizierung, die saubere Systemintegration und die konsequente Nutzung im Team.

„Für uns war entscheidend, dass PastaHR nicht nur Bewerbungen bringt, sondern sich sauber in unsere bestehenden Systeme integrieren lässt und für unser Team effizient nutzbar ist.“
Alina Riccius
Alina Riccius Head of Recruiting & Employer Branding

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